Geschichte

Vom Vorstadtkino zur Vorstadtbühne zum Varieté

Bereits 1919 wurde in den Hof des Hauses Wallensteinplatz 6 ein Kino eingebaut mit einem Fassungsraum von 459 Zuschauerplätzen. Es trug den für ein Vorstadtkino kühnen Namen Vindobona und war bis 1976 in Betrieb. Von 1978 und 1988 bespielte Erwin Piplits das Vindobona mit seiner Theatergruppe Pupodrom, welche er ab 1980 in Serapionstheater umbenannt hat.

Im Oktober 1988 eröffnete in dem Haus am Wallensteinplatz die Kleinkunstbühne „Vindobona“, in der Szene bald als „Vindo“ beliebt. Bis zu seiner Schließung im Jahr 2006 war das Vindobona eine der wichtigsten Anlaufstellen der österreichischen Kabarettszene. In dieser Zeit wurde auch einmal jährlich der „Karl“, ein österreichischer Kabarettpreis, im Vindobona verliehen. Nachdem das Vindobona beinahe 3 Jahre geschlossen war, eröffnete 2009 Albert Schmidleitner, der damalige Betreiber des Kabarett Simpl, das Vindobona und betrieb dieses mehr als 10 Jahre.

2020 öffnet das legendäre Vindobona nun unter der Leitung von Wolfgang Ebner wieder seine Pforten. DAS VINDOBONA wird ein Mehrspartenhaus mit Theater, Varieté, Kulinarik und Café.